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Kritik zu Susan Neimann „Die Quelle allen Unglücks“

Beitrag zu Diskussionstext im Seminar Teil 2.  Hiedeggers „Sein und Zeit“

von Andrea

Kritik zu Susan Neimann „Die Quelle allen Unglücks“

Neiman vertritt in dem Zeit-Artikel vom 27.10.16 mit dem Titel „Die Quelle allen Unglücks“ die Ansicht, dass Heideggers Nähe zum Nationalsozialismus und sein Antisemitismus auf seinen Antimodernismus zurückzuführen seien. Warum dies allerdings so ist, wird aus dem Artikel leider nicht verständlich. 

Nach Ansicht von Neimann sieht Heidegger in der aufklärerischen Moderne die Quelle allen Unglücks unserer Zeit. Für sie selbst erscheint der Antimodernismus  als die Quelle jeglichen Übels. Leider erläutert Neimann den heideggerschen Antimodernismus nicht eingehend und erklärt auch nicht, wieso daraus gerade eine Nähe zum Nationalsozialismus folgen muß. Sie hält ein Plädoyer für die Ideen der Aufklärung und versucht eine Apologie derselben gegen ihre Kritiker. Sie wünscht sich die Fortführung der Moderne, denn diese erscheint ihr „der einzige Weg, der Hoffnung auf irgendeine Form von Fortschritt“ zuläßt. Welche Art von „Fortschritt“ sich Neimann wünscht, bleibt allerdings offen. Jedenfalls glaubt sie an die Idee der Aufklärung, welche vermutlich vor falschen Ideen und wie Nationalsozialismus und Antisemitismus schützen soll.

Liest man Neimann bekommt man sogleich ein schlechtes Gewissen, wenn man der Postmoderne nahesteht und nicht mehr an die großen Erzählungen und Ideale glaubt. Wird man dann vielleicht schon politisch als Sympathisant des Nationalsozialismus und Antisemitismus verdächtigt?

Brauchen wir wirklich – wie Neimann es sieht- eine bestimmte „gute“ Idee von der Wirklichkeit wie z.B. die Aufklärung, die uns davor schützt, falschen Ideen, wie dem Nationalsozialismus aufzusitzen?

Waren es aber nicht immer gerade Ideen für die Kriege geführt wurden? Wurden nicht immer Menschen bekämpft, die den gerade herrschenden Ideen nicht entsprachen? Kann uns wirklich ein „gutes“ Ideal vor anderen schlechteren Idealen schützen. Ist es nicht vielmehr so, dass ein Mensch, der sich mit einer Idee identifiziert- sei es die Idee der Aufklärung oder sonst eine Idee- von jemandem bedroht fühlt, der seine  Vorstellungen ablehnt und dann den anderen bekämpfen muss.

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