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und geht…

Habermas: Mechanismus des kommunikativen Handelns

solo3

von Rainer :

Im Zusammenhang mit unserem Seminar über „kommunikatives Handeln“ von Jürgen Habermas, das zur Zeit (Sommersemester 2017)
bei der „academia publica“ stattfindet, möchte ich hier ein paar gesammelte Informationen wiedergeben.

Jürgen Habermas, Nachmetaphysisches Denken, Suhrkamp
S.70 unten: „Das kommunikative Handeln unterscheidet sich also vom strategischen…“ – das strategische orientiert sich
am Zweck, am Erfolg und ist geplant, während das kommunikative Handeln an Verständigungsleistung, Rationalität, an einem
kommunikativ erzielten Einverständnis anbindet.

Der Mechanismus des kommunikativen Handelns umfasst folgende Punkte:

1. Einigkeit der Sprechteilnehmer über das Thema und seine Gültigkeiten
          Konsenz geht vor Dissenz

2. für die Theorie gilt mit Sprechhandlungen werden kritisierbare Geltungsansprüche  erhoben -> Anerkennung durch andere!

3. Der Sprecher übernimmt die Gewähr für seinen Geltungsanspruch (seine Gründe sind „wahr“)

4. Rationalität ist gesichert durch gesicherte Gründe.

5. Durch diese Gründe ergibt sich eine bindende Kraft, die der Sprecher mit glaubhafter Gewähr darstellt. Diese Kraft hat auch Folgen für die Handlung.

6. Beispiele: Spr. hat eine Intention – lässt er sie erkennen?       Sprachhandlungen interpretieren sich selbst! ?

7. Wenn der Hörer die Intention von Spr. kennt – dann Hypothese:

a) Intention ist offenkundig
b) Sprecher weichen von Standardsituationen ab

8. Intention und Interpretation (Bedeutung und Gültigkeit) müssten standartisiert werden :

normativer Anspruch
subjektive Wahrhaftigkeit
propositionale Wahrheit

Die Einführung einer, der Lebenswelt müsste den Dissenz eher minimieren (mit Dissenz gibt es keine soziale Ordnung?). Hier entsteht ein Vorverständnis für Konsens!

S. 85 mitte
„…Überraschendes und Vertrautes. Das Vorverständigtsein in einer tiefgelegenen Schicht von Selbstverständlichkeiten, Gewissheiten, Fraglosigkeiten könnte erklären, wie jedes überall lauernde Dissensrisiko der sprachlichen Verständigung in der Alltagspraxis aufgefangen, reguliert und eingedämmt wird.“

Lebenswelt trägt sowohl zur Verständigung, als auch zu Differenz und zur Individualisierung bei!
[EGO unterscheidet von AlterEGO]

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