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und geht…

Wie wird Metaphysik verstanden?

aus Wikipedia:
Themen der Metaphysik

Ziel der Metaphysik ist die Erkenntnis der Grundstruktur und Prinzipien der Wirklichkeit. Je nach philosophischer Position kann sich Metaphysik auf unterschiedliche, i.a. sehr weit gefasste Gegenstandsbereiche erstrecken.

Darüber hinaus stellt die klassische Metaphysik eine Grundfrage, die sich etwa wie folgt formulieren lässt:

Warum ist überhaupt Seiendes und nicht vielmehr Nichts?[3] Worin besteht die Wirklichkeit des Wirklichen – was ist das Sein des Seienden?[4]

Diese Frage nach einer letzten Erklärung dessen, was die Wirklichkeit als solche ausmacht, ist grundsätzlicherer Art als die speziellen Einzelfragen der klassischen Metaphysik. So wird in der allgemeinen Metaphysik beispielsweise gefragt, wodurch ein Zusammenhang alles Seienden konstituiert wird, sowie klassischerweise oft auch, wie dieser Gesamtzusammenhang sinnvoll deutbar ist.

Im Einzelnen behandelt die klassische Metaphysik Themen wie:

Wie sind die Grundbegriffe und Prinzipien der Ontologie zu analysieren, etwa Sein und Nichts, Werden und Vergehen, Wirklichkeit und Möglichkeit, Freiheit und Notwendigkeit, Geist und Natur, Seele und Materie, Zeitlichkeit und Ewigkeit usw.?
Was entspricht den Bausteinen unserer Sätze und Gedanken, worauf nehmen diese Bezug, wodurch werden sie wahr gemacht? Wie ist beispielsweise die Beziehung zwischen Individuellem (einzelnen Gegenständen) und Allgemeinem (etwa der Eigenschaft, rot zu sein) beschaffen? Kommt dem Allgemeinen eine unabhängige Existenz zu? Existieren Zahlen? (siehe auch den Artikel Universalienproblem)
Wie steht es mit der Referenz von normativen und deskriptiven, Wert- und Seinsaussagen? Wie mit religiösen Überzeugungen? Was macht diese jeweils wahr? Gibt es moralische Objekte (Werte, Tatsachen)? Gibt es ein erstes Prinzip der Wirklichkeit, das mit einem Gott identifizierbar ist? Wie wären diese beschaffen? Wie genau wäre ihr Bezug zu uns beschaffen?

Die Metaphysik entwickelt Grundbegriffe wie Form/Materie, Akt/Potenz, Wesen, Sein, Substanz usw.

Sofern diese Grundbegriffe von allem Seienden aussagbar sind, heißen sie etwa bei Aristoteles, Kant und auf diese bezugnehmenden Autoren Kategorien. Allerdings ist in der Interpretation teilweise unklar, ob Kategorien bloße Worte oder Begriffe sind oder diesen unabhängig existierende Objekte bzw. Typen von Objekten entsprechen.

Auf metaphysischen Konzepten bauen verschiedene philosophische Einzeldisziplinen auf, mittelbar auch verschiedene Einzelwissenschaften. Insofern kann die Metaphysik als grundlegend für Philosophie überhaupt betrachtet werden.

… dass die klassische Metaphysik „letzte Fragen“ behandelt, beispielsweise: Gibt es einen letzten Sinn, warum die Welt überhaupt existiert? Und dafür, dass sie gerade so eingerichtet ist, wie sie es ist? Gibt es einen Gott/Götter und wenn ja, was können wir über ihn/sie wissen? Was macht das Wesen des Menschen aus?

Metaphysik, was soll das?

 

von Andrea :

Gerade fiel mir ein herrliches Zitat von dem, von mir hochgeschätzten, Karl Valentin in die Hände und erinnerte mich an unsere „Metaphysikdebatte“. Ich möchte meinen Beitrag gern durch dieses Zitat erweitern. Inhaltlich kann ich die Aussage voll unterstreichen:

„Metaphysik ist der Versuch, in einem verdunkelten Zimmer eine schwarze Katze zu fangen, […]

Beliebigkeit der Sprache – Diskussion

Bitte beteiligen Sie sich an diesen Diskussion, die im folgenden durch einige Thesen angefeuert wird.

Die Beliebigkeit der Sprache, des Sprachausdrucks und des Einsatz des Wortes kann umgangssprachlich auch ausgedrückt werden als: „…es ist doch alles scheiß egal…“

Hauptsache es wird gesprochen und es erfolgt keine Festlegung, nur nicht verbindlich.

Konsequenzen:

Dies führt zu „Gedankenfreiheit“

wir befreien uns von den Gedanken.

Sprache dient nicht mehr dazu, Inhalte zum Ausdruck zu bringen

Ist vielleicht

– sie nutzt nur der „Zeitverschwendung“

– sie ist ein Hilferuf: „Nimm mich an – ich passe mich auch an…“

Empfindlichkeit dieser Sprache gegenüber führt zu Arroganz, Rückzug, Einsamkeit, Kritikunfähigkeit:

Folgen

das kann schlimmer sein als der Ümgang mit dieser verpöhnten Sprache

Der Starrsinn der Beharrung führt zu einer Verkrustung der Sprache !

Die Sprachbenutzung, wie sie oben beschrieben wird, ist unabhängig von der „intellektuellen Fähigkeit“.

.

dies hat eine Entfremdung von mir selbst zur Folge

[ Wittgenstein: „Die Grenze meiner Sprache ist die Grenze meiner Welt.“ ]

Solch ein Umgang mit der Sprache als Spiegel meiner Umgebung, meiner Umwelt führt dazu, dass die Sprache, wie auch Musik und Bilder reduziert als „Lautstärke“ gegen die Stille „im eigenen Kopf“ eingesetzt wird:                                                    

sie übertönt das Schweigen, das Alleinsein!

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Die Beliebigkeit der Sprache, des Sprachausdrucks und des Einsatz des Wortes kann umgangssprachlich auch ausgedrückt werden als: „…es ist doch alles scheiß egal…“