es kommt…

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und geht…

„Heideggers Eichhörnchen“

Andrea

von Andrea

Ein Eichhörnchen springt in meinem Kopft umher – das Eichhörnchen ist die Sprache Heideggers. Ich versuche, ihm zu folgen, versuche es zu verstehen……….mal schauen, wohin es will, aber das Eichhörnchen ist schon wieder entwischt. Ich denke: “Das Eichhörnchen hat kein Dasein.”

Wir lesen „Sein und Zeit“. Heidegger spricht zu uns, wir übersetzen. Aber geht das überhaupt? Wenn wir andere Begriffe für Aussagen Heidegger benutzen, um uns den Inhalt seiner Texte zu erklären, verfehlen wir denselben nicht vielleicht gerade dadurch ? Doch wir Menschen (Dasein) brauchen ja Begriffe, wenn wir kommunizieren und philosophieren wollen.

Aber lässt sich Heidegger denn in die herkömmliche Sprache übertragen? Hätte sich Heidegger nicht auch der herkömmlichen (alltäglichen oder philosophischen) Sprache bedient, wenn es damit möglich gewesen wäre,  das auszudrücken, was er sagen wollte? Vermutlich. Denn wozu hätte er eine andere Sprache gebraucht, wenn es die traditionelle auch getan hätte? Sicherlich war er aus seiner Perspektive gezwungen, andere Begriffe zu (er)finden. Ggf. lag es daran, dass sich die Alltagssprache nur auf Seiendes bezieht. Er versuchte aber über das Sein zu reden, ohne dabei die herkömmlichen Begriffe für Seiendes fälschlicherweise auf das Sein zu übertragen.

Nur wenn Heidedegger aus diesem Grunde gezwungen war, diese seine eigene Sprache zu erfinden, müssen wir doch wirklich an der Übersetzbarkeit zweifeln.

Zurück zum Eichhörnchen:  ich habe Zweifel, ob das Eichhörnchen nicht doch existiert………….Möglicherweise aber ist dies eine falsche Annahme aufgrund eines Übersetzungsfehlers.

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